Erste Anzeichen Erkältung, was tun? Das kennt vermutlich jede von uns: dieses erste Kratzen im Hals am Abend, die Füße, die sich trotz dicker Socken nicht mehr richtig warm anfühlen wollen, und ein leises Ziehen hinter der Stirn, das ankündigt, was da kommen könnte. Weil ich das gerade selbst seit vielen Jahren mal wieder erfahren habe, möchte ich dir meine besten Quick-Tipps hier im Beitrag an die Hand geben. Ich greife in so Momenten zu vier Pflanzen, die sich in meiner Hausapotheke seit Jahren bewährt haben und die du auch jetzt im Frühherbst noch in der Natur findest.

Was dich in diesem Artikel erwartet:

  • Ein wärmendes Beifuß-Fußbad für kalte Füße
  • Eine schnelle Thymian-Salbe für die Brust
  • Spitzwegerich gegen den ersten Hustenreiz
  • Salbeitee gegen Halsschmerzen

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Beifuß-Fußbad bei Erkältung: wärmt kalte Füße im Nu

Ein Beifuß-Fußbad gehört zu den ersten Mitteln, zu denen ich bei den ersten Erkältungsanzeichen greife, weil die Wärme sofort die Durchblutung der Schleimhäute in Hals und Rachen anregt und Beifuß dabei zusätzlich seine eigene wärmende Kraft einbringt. Kalte Füße kenne ich, wie wohl die meisten Frauen, nur zu gut, und genau dagegen hilft mir dieses Bad wirklich zuverlässig. Bei uns wächst Beifuß so reichlich, dass ich ihn längst nicht mehr nur zum Räuchern verwende, ich habe daraus auch schon eine wärmende Salbe hergestellt, und so ein Fußbad gönne ich mir am liebsten abends, bevor ich ins Bett gehe, ich schlafe mich damit regelrecht gesund.

Historischer Hintergrund: Die Pflanze trägt eine lange Geschichte in sich: Sie galt schon in der Antike als „Mutter aller Pflanzen“ und ist nach der griechischen Göttin Artemis benannt, der Schützerin der Frauen und Hüterin der Wildnis, andere Quellen führen den Namen auf die heilkundige Königin Artemisia II. zurück. Bei den Germanen band man sich zur Sommersonnenwende einen Gürtel aus Beifuß, dem Sonnwendgürtel, dem germanischen Donnergott Thor wird der Sage nach ebenfalls ein Kraftgürtel aus Beifuß zugeschrieben. Auch Hildegard von Bingen und Paracelsus beschrieben seine Heilkraft.

Anleitung Beifuß-Fußbad:

  • Koche 3 Handvoll frischen oder getrockneten Beifuß mit 2 bis 3 Liter Wasser auf
  • Lass ihn 10 Minuten köcheln, seihe ab und verdünne den Sud mit warmem Wasser auf Fußbadtemperatur
  • Ich gebe gerne noch ein Basenpulver* mit dazu, das kann helfen, den Körper gerade in der Erkältungszeit zusätzlich zu entlasten
  • Bade deine Füße 15 bis 20 Minuten darin, trockne sie gründlich ab und schlüpf gleich in warme Socken und am Besten unter die kuschelige Bettdecke
  • Eine Wärmflasche ist hier auch noch super geeignet, denn schwitzen hilft dem Körper, Erreger loszuwerden, solange du kein Fieber hast
  • Du kannst das Beifuß-Fußbad bei Bedarf täglich anwenden

Beifuß kann wehenauflösend wirken, daher informiere dich unbedigt vorab bzgl. der Anwendun, wenn du schwanger bist.

Thymian-Salbe auf der Brust: dein schnelles Erste-Hilfe-Mittel

Thymian wirkt durch seine ätherischen Öle nachweislich antibakteriell, krampf- und schleimlösend, weshalb er zu den am besten untersuchten Kräutern bei Husten und Bronchitis zählt. Auf Brust und Rücken eingerieben, wärmt er die Haut, und du atmest gleichzeitig die ätherischen Dämpfe ein, was die Atemwege spürbar befreien kann.

Historischer Hintergrund: Der Name Thymian stammt vermutlich vom griechischen „thymos“ für Mut und Lebenskraft, oder von „thymiama“ für Räucherwerk, da man ihn in der Antike den Göttern opferte. Römische Legionäre badeten vor der Schlacht in Thymianaufgüssen, um sich zu stärken, mittelalterliche Burgfräulein banden ihren Rittern vor dem Turnier ein Thymiansträußchen an die Rüstung. Benediktinermönche kultivierten ihn in ihren Klostergärten, und schon der griechische Arzt Dioskurides schrieb im ersten Jahrhundert, Thymian-Tee mit Honig helfe bei Erkrankungen der Atemwege.

Rezept Thymian-Brustsalbe (klassisch):

  • 100 g Olivenöl
  • Eine Handvoll frischen oder 2 Esslöffel getrockneten Thymian
  • 10 g Bienenwachs

Lasse den Thymian einige Tage im Öl ziehen und/oder erwärme ihn danach vorsichtig im Wasserbad für eine Weile, rühre dabei immer mal wieder um, so lösen sich die Inhaltsstoffe besser. Wenn das Öl schön krautig riecht und seine Farbe verändert hat, seihe die Pflanzenteile ab und schmelze das Bienenwachs im warmen Öl auf, bevor du die Masse in ein sauberes, sterilisiertes Glas füllst. Tropfe gerne in die lauwarme Salbe noch bis zu 8 Tropfen Thymianöl linalool und/oder Myrte dazu, das verstärkt die Wirkung.

Diese Salbe kannst du merhmals täglich auf Brust und Rücken auftragen und leicht einmassieren, vor allem vor dem Schlafen.

Wichtig: Linalool ist übrigens ein sogenannter Chemotyp des Thymians, das bedeutet, dieselbe Pflanzenart kann je nach Standort und Klima ganz unterschiedliche Hauptwirkstoffe ausbilden. Thymian ct. linalool gilt als die mildeste Variante, deutlich sanfter als der intensivere Thymian ct. thymol, und eignet sich deshalb besonders gut für die direkte Hautanwendung.

Ruck-zuck-Variante (wenn es schneller gehen muss):

  • 1 EL Kokosfett und 1 EL Sheabutter leicht erwärmen, bis die Mischung cremig wird
  • Darin 2 bis 4 Tropfen Thymian-Linalool-Öl* einrühren
  • Die Mischung reibst du mehrmals täglich und vor dem Schlafengehen auf Brust und oberen Rücken ein

Fertigprodukt-Alternative: Wenn dir das Selbermachen zu viel Aufwand ist, kann ich dir den Eukalyptus Balsam* empfehlen, eine fertige Mischung aus Eukalyptus, Rosmarin, Salbei, Cajeput und Niaouli in einer Basis aus Bienenwachs, Kokosfett und Sheabutter, die genauso auf Brust oder Rücken einmassiert wird und für freie Atemwege sorgen soll.

Bevor du die Thymiansalbe großflächig aufträgst, teste an eine kleinen Hautstelle, ob du sie verträgst.

erste anzeichen erkältung was tun thymiansalbe in einem tiegel und spitzwegerich tinktur in einer pipettenflasche (KI-generiertes Bild)

Spitzwegerich gegen den ersten Hustenreiz: frisch vom Wegesrand

Spitzwegerich enthält Schleimstoffe, die sich wie ein schützender Film über die gereizte Schleimhaut legen, und das Iridoidglykosid Aucubin, dem eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird, genau deshalb hilft er so gut gegen den ersten Hustenreiz.

Historischer Hintergrund: Der Name Wegerich stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „König der Wege“, die Pflanze wächst dort, wo Menschen unterwegs sind, an Feldwegen, Wiesen und selbst zertretenem Boden, weshalb sie als treuer Begleiter der Reisenden galt. In Shakespeares „Romeo und Julia“ rät Romeo seinem Freund sogar, ein Wegerichblatt auf eine Verletzung zu legen, ein literarischer Beleg für seine jahrhundertealte volksmedizinische Bedeutung. Bereits Hildegard von Bingen und Plinius der Ältere empfahlen ihn zur Wundheilung und bei Husten.

Sammeltipp: Ich sammle Spitzwegerich auch jetzt im Herbst noch für meine Tinktur, natürlich nur dort, wo keine Autos, Hunde-Gassiwege oder Industrie in der Nähe sind, und vormittags an einem sonnigen Tag, dann sind die Wirkstoffe der Pflanze am stärksten.

Rezept Spitzwegerich-Tinktur:

  • Fülle frische, klein geschnittene Blätter in ein Schraubglas
  • Übergieße sie mit Alkohol (Wodka oder Korn), bis alles bedeckt ist
  • Lass das Glas 4 bis 6 Wochen an einem dunklen Ort ziehen, bevor du abseihst
  • Bei Bedarf nimmst du 5 bis 10 Tropfen in etwas Wasser ein

Ich hatte in diesem Jahr noch eine Tinktur vom Frühjahr im Schrank stehen, und konnte sie so direkt verwenden. Eine fertige Spitzwegerichtinktur kannst du auch hier kaufen*. Aber ganz ehrlich, für den Notfall ist das sicher ok, doch selber machen ist natürlich immer günstiger. Und wenn du bei der Herstellung noch gute Energie hinzu gibst, wird eine Tinktur ganz schnell zu deinem ganz persönlichen Heilmittel.

Alternative: Spitzwegerich-Tee (wenn du keine Tropfen zur Hand hast):

  • Nimm einen gut gehäuften EL geschnittene Spitzwegerichblätter
  • Übergieße diese mit 150 Milliliter heißem Wasser
  • 10 Minuten ziehen lassen und schluckweise warm trinken – gerne 3 bis 4 Mal am Tag

Süße Alternative: Spitzwegerich-Sirup (ohne Erhitzen):

  • Schichte klein geschnittene, frische Blätter abwechselnd mit Honig in ein sauberes Schraubglas, bis das Glas bis knapp unter den Rand gefüllt ist
  • Drücke zwischendurch immer wieder gut an, so dass keine Luft dazwischen ist
  • Verschließe das Glas und lass es 2 bis 3 Monate an einem dunklen, kühlen Ort ziehen, am besten in der Vorratskammer, dabei zieht der Honig langsam die Wirkstoffe aus den Blättern
  • Danach abseihen, die Blätter gut ausdrücken und den fertigen Sirup in eine saubere sterilisierte Flasche füllen
  • Bei Bedarf nimmst du 1 bis 2 Teelöffel mehrmals täglich ein, im Kühlschrank hält sich der Sirup einige Monate

Erdkammersirup (nur im Frühjahr!): Es gibt auch die Variante, das Glas ca. 30 bis 40 cm tief in der Erde zu vergraben, man nennt das dann auch „Erdkammersirup“. Doch zum einen kann das Glas dabei kaputt gehen und zum anderen musst du dir die Stelle gut merken, damit du es wieder findest. Wenn du das ausprobieren willst, dann am besten im Frühjahr, jetzt nicht mehr, denn Frost ist hier nicht gut.

Salbei-Tee gegen Halsschmerzen: vom gehassten zum geliebten Kraut

Salbei enthält Gerbstoffe und ätherische Öle wie Kampfer, die zusammen adstringierend und antiseptisch wirken können, weshalb er so zuverlässig bei Halsschmerzen eingesettz wird.

Historischer Hintergrund: Der Name Salbei geht auf das lateinische „salvare“ zurück, heilen, und „salvus“, gesund, sein Ruf als Heilpflanze steckt also schon im Namen selbst. Schon die Ägypter, Griechen und Römer schätzten ihn, Karl der Große ordnete im 9. Jahrhundert seinen Anbau in jedem Klostergarten an, und an der berühmten mittelalterlichen Medizinschule von Salerno entstand der Ausspruch: „Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?“

So gings mir mit Salbei: Früher habe ich Salbei gehasst, den Geruch, den Geschmack, heute liebe ich ihn. Ein Salbeitee mit Lindenblütenhonig* ist meine erste Wahl, sobald eine Erkältung im Anflug ist. Manchmal zerreibe ich auch einfach frischen Salbei zwischen den Händen und inhaliere den Duft, ich habe das Gefühl, dass mir dadurch das Atmen leichter fällt und der Kopf frei wird.

Zubereitung Salbei-Tee:

  • Übergieße einen Esslöffel getrockneter Salbeiblätter* mit einer Tasse heißem Wasser
  • Lass den Tee 10 Minuten zugedeckt ziehen und trink ihn warm
  • Oder gurgle damit, wenn der Hals besonders kratzt
  • Du kannst 2 bis 3 Tassen Salbeitee pro Tag trinken

Achtung: auch Salbei solltest du in der Schwangerschaft eher meiden, bzw. dich vorab selbst informieren, er kann auch wehenfördernd wirken. Während der Stillzeit kann er die Milchproduktion hemmen.

Meine Routine bei den ersten Anzeichen eines grippalen Infekts

Wenn ich merke, dass eine Erkältung im Anflug ist, bereite ich mir direkt einen Salbeitee zu, dem ich gerne etwas Honig und Tinktur beigebe. Dann veruche ich, mir Ruhepausen zu gönnen, denn unser Körper ist sehr gut in der Lage, sich selbst zu helfen.

Am Abend mache ich gerne ein Fußbad mit Beifuß und gehe dann mit meinen dicken Socken, einer Wärmflasche und dem Thymianbalsam ins Bett. Daneben steht immer ein großes Glas Wasser, falls ich in der Nacht wach werde. Wasser trinke ich, neben dem Tee, vermehrt, um Viren besser auszuscheiden und auch, um die Schleimhäute zu befeuchten.

Tagsüber lutsche ich auch gerne diese Cistus-Pastillen*. Sie enthalten einen Extrakt aus der graubehaarten Zistrose (Cistus incanus), der reich an Polyphenolen ist und sich beim Lutschen wie ein feiner Schutzfilm über die Mund- und Rachenschleimhaut legen soll, um Viren am Andocken zu hindern. Die verwende ich seit der Corona Zeit.

Wenn du schon im Herbst etwas für die kommenden Monate vorbereiten möchtest, habe ich hier zwei geniale Heilmittel, die du jetzt direkt herstellen kannst und die ich selbst auch auf Vorrat habe: einen kräftigen Räuber-Essigansatz, mein natürliches Antibiotikum, der aus wenigen Zutaten entsteht, und ein Oxymel aus Holunderbeeren, Apfelessig und Honig, dessen Anleitung du im Beitrag Holunder Oxymel selber machen findest.

Es ist immer gut, wenn wir den Körper so gut wie möglich unterstützen, doch es gibt immer auch eine andere Seite.

Erkältung als Reinigung: mein energetischer Blick darauf

Da ich auch energetisch arbeite und mich viel mit dieser Ebene beschäftige, sehe ich eine Erkältung nicht nur körperlich. Für mich ist sie auch immer ein Zeichen, dass etwas zu viel geworden ist, dass sich etwas in unserem Feld angesammelt hat, das dort eigentlich nicht hingehört, und der Körper sich davon befreien möchte. Wenn die Nase läuft oder Fieber kommt, will etwas raus aus dem Körper, und genau das macht eine Erkältung für mich auch zu einer Art Reinigung. Ähnliche Gedanken finden sich zum Beispiel bei Ruediger Dahlke*, der Krankheitssymptome als Sprache der Seele deutet, oder im Begriff der Heilkrise aus der energetischen Arbeit, wo Symptome als Ausdruck eines inneren Loslassens verstanden werden.

Ob du diesen Blick teilst oder nicht, eines gilt so oder so: Die Natur ist die beste Heilerin, die wir haben. Geh raus an die frische Luft, das tut fast immer gut, gönn dir Ruhe, trink viel Wasser, und gib deinem Körper die Chance, sich selbst zu helfen.

Fazit – keine Angst, wenn die Erkältung im Anflug ist

Diese vier Mittel sind meine ersten Mittel der Wahl, sobald sich eine Erkältung ankündigt, und oft reicht genau diese Kombination schon aus. Wenn du noch tiefer einsteigen möchtest, was bei einer Erkältung im Körper passiert und welche weiteren Hausmittel ich für Husten, Kopfschmerzen und die Raumluft nutze, findest du das alles in meinem großen Beitrag Hausmittel gegen Erkältung: 12 altbewährte Rezepte aus meiner Hausapotheke.

Bleib gesund 💚

FAQ: Häufige Fragen wenn die Erkältung im Anflug ist

Bitte beachte und lese meinen Disclaimer.

Was tun bei ersten Anzeichen einer Erkältung?

Bei ersten Anzeichen einer Erkältung wie Kratzen im Hals, kalten Füßen oder leichtem Kopfziehen helfen sofortige Maßnahmen: ein wärmendes Beifuß-Fußbad, Thymian-Salbe auf der Brust, Spitzwegerich gegen Hustenreiz und Salbei-Tee bei Halsschmerzen. Zusätzlich solltest du viel trinken, dich ausruhen und den Körper beim Schwitzen unterstützen (sofern kein Fieber vorliegt).

Wie schnell wirken Hausmittel bei einer beginnenden Erkältung?

Die meisten natürlichen Hausmittel zeigen innerhalb von 24 bis 48 Stunden Wirkung, wenn sie bei den allerersten Symptomen angewendet werden. Ein Beifuß-Fußbad wärmt sofort und regt die Durchblutung an, Thymian-Salbe befreit die Atemwege innerhalb weniger Minuten durch die ätherischen Dämpfe, und Spitzwegerich legt sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut. Wichtig ist, die Maßnahmen konsequent und mehrmals täglich anzuwenden.

Kann ich Beifuß-Fußbad auch in der Schwangerschaft anwenden?

Beifuß gilt traditionell als frauenheilkundliche Pflanze, sollte aber in der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit einer Hebamme oder Ärztin verwendet werden, da er in höheren Dosen wehenfördernd wirken kann. Als Fußbad in moderater Konzentration (3 Handvoll auf 2–3 Liter Wasser) wird er oft als unbedenklich eingestuft, doch jede Schwangerschaft ist individuell – bitte kläre das im Zweifel professionell ab. Ich rate dir an dieser Stelle davon ab, ein Beifuß-Fußbad in der Schwangerschaft zu machen.

Ist Thymian-Salbe für Kinder geeignet?

Thymian ct. linalool ist die mildeste Variante und eignet sich grundsätzlich auch für Kinder ab 2 Jahren. Verwende jedoch nur 1–2 Tropfen Thymianöl auf 100 g Salbengrundlage und teste vorher an einer kleinen Hautstelle. Bei Babys und Kleinkindern unter 2 Jahren solltest du auf ätherische Öle im Brustbereich verzichten, da sie Atemreizungen auslösen können.nytroseo+1

Hilft Salbei-Tee auch bei stark entzündetem Hals?

a, Salbei-Tee wirkt dank seiner Gerbstoffe und ätherischen Öle adstringierend und antiseptisch, was besonders bei entzündetem, kratzigem Hals hilft. Du kannst den Tee nicht nur trinken, sondern auch zum Gurgeln verwenden (mehrmals täglich), um die Wirkung direkt an der Schleimhaut zu entfalten. Bei starken Schluckbeschwerden, Fieber oder eitrigen Belägen suche bitte eine Ärztin auf.

Ab wann sollte ich bei einer Erkältung zum Arzt gehen?

Einen Arzt solltest du aufsuchen, wenn:
Das Fieber über 39°C steigt oder länger als 3 Tage anhält
Du Atemnot oder starke Brustschmerzen hast
Die Symptome sich nach 7 Tagen nicht bessern oder sich verschlimmern
Du Vorerkrankungen hast (Asthma, Immunschwäche, chronische Erkrankungen)
Du unsicher bist oder dich sehr schwach fühlst
Hausmittel unterstützen den Heilungsprozess, ersetzen aber keine ärztliche Diagnose oder Behandlung bei schweren Verläufen.

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